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Montag, 18. November 2013

Schiffsgedanken



Mit geschossen Augen lag ich an Deck, spürte das leichte Schaukeln des Schiffes, hörte den Wellen zu, die sanft gegen den Bug schlugen und mir ihre Geschichten erzählten. "Ach, kann Gefangenschaft schön sein", dachte ich mir. Gefangen auf dem Meer. Ich wusste nicht mehr wie lange wir schon unterwegs waren, wo wir uns befanden oder welches Ziel wir hatten. Aber das war auch egal, der Weg war das Ziel - so abgedroschen das auch klingen mag. Wir hatten keine Eile. Schon lange habe ich aufgehört Fragen zu stellen. Zu fragen wohin, warum, wie lange. Ich habe angefangen zu akzeptieren und die lästigen Gedanken ausgeschaltet. Die Stimmen in meinem Kopf sind leise geworden und ich habe begonnen nur noch zu genießen.

I lied on deck with closed eyes, felt the soft swinging of the boat, listenend to  the stories of the waves gently hitting the boat."Oh, what a nice captivity this is!", I though to myself. Captured on the sea. I din't know how long we've been traveling, our postion or where we were heading. But that didn't matter anyway, the journey was the reward  - how banal that might sound. We weren't in a hurry. I stopped asking questions a long time ago. Asking whereto, asking why, asking how long. I started to accept and to turn the annoying thougts off. The voices in my head became silent and I started to only enjoy.

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